Grüner Tee als Hausmittel gegen zu hohen Blutdruck

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Belastungen, Alkohol- oder Tabakkonsum und Stress gehören für viele zum alltäglichen Leben. Das ganze Ausmaß der psychischen, aber auch körperlichen Folgen, die diese Faktoren mit sich bringen können, sind vielen Personen dabei allerdings nicht bewusst. Neben Herz-Kreislauf-Problemen, Konzentrationsschwierigkeiten und Depressionen kann auch ein stark erhöhter Blutdruck auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sein. Wie gefährlich dieser jedoch werden kann, merkt man häufig erst, wenn es bereits zu spät ist. Nicht umsonst wird ein zu hoher Blutdruck auch als „stiller Killer“ bezeichnet.

Deshalb ist es wichtig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, damit es gar nicht erst zum Worst-Case-Szenario kommen kann. Allem voran steht dabei eine gesundheitsbewusste Lebensweise. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie grüner Tee wirkt und wie du aktiv deine eigene Gesundheit fördern kannst.

So gelingt es Bluthochdruck mit grünem Tee vorzubeugen!

Eine Hypertonie mit Medikamenten zu behandeln sollte nur in Absprache mit dem oder der behandelnden Arzt oder Ärztin erfolgen oder wenn die vielen anderen Möglichkeiten nicht in Frage kommen. Denn der Blutdruck lässt sich schon mit kleinen Schritten senken. Besser ist jedoch, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und eine Erkrankung zu vermeiden

Zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil zählen unter anderem eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten und ausreichend Bewegung. Da sich Stress nicht immer problemlos vermeiden lässt, können verschiedene Entspannungstechniken, wie Yoga und Meditation, helfen diesen abzubauen. Denn ähnlich wie einige Sportarten wirken sich Entspannungs- oder Atemübungen positiv auf das Herz-Kreislauf-System und fördern eine gleichmäßige Atmung, was wiederum einen günstigen Effekt auf den Blutdruck hat.

Grüner Tee bei hohem Blutdruck

Neben Medikamenten, die den Blutdruck senken, gibt es auch zahlreiche Pflanzen, die sich positiv auf einen zu hohen Druck in den Gefäßen auswirken können. Dazu zählen unter anderem Baldrian, Melisse oder Lavendel, aber vor allem dem grünen Tee wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt. Verantwortlich sind dafür vor allem die in der Teepflanze natürlich vorhandenen Katechine. Diese wirken gefäßerweiternd und fördern somit eine bessere Durchblutung.

Tatsächlich enthält grüner Tee auch Koffein und kann somit bei Personen, die nur selten koffeinhaltige Getränke konsumieren, den Blutdruck für kurze Zeit erhöhen, bis sich der Körper an das Koffein gewöhnt hat. Grüner Tee enthält zusätzlich aber auch sogenannte Flavonoide, die eine schonendere und weniger intensive Wirkung des Koffeins bedingen.

Ebenso kann auch schwarzer Tee eine unterstützende Wirkung auf den Blutdruck haben. Dennoch sollte dieser besser in Maßen getrunken werden, da eine Überdosierung das Gegenteil bewirken kann, die Gefäße verengen sich und der Blutdruck wird erhöht.

Grüner Tee gegen Bluthochdruck – die richtige Menge

Grüner Tee kann eine blutdrucksenkende Wirkung haben oder sogar vorbeugend gegen einen zu hohen Blutdruck getrunken werden. Wichtig ist dabei vor allem auf eine gute Qualität des Grünen Tees zu achten. Am besten ist diese, wenn die Teepflanze natürlich geerntet und weiterverarbeitet wird. Wenn bereits Medikamente zur Behandlung eines hohen Blutdrucks eingenommen werden, sollte Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin gehalten werden. Außerdem ist auf eine richtige Zubereitung des Grünen Tees zu achten, damit dieser seine blutdrucksenkende Wirkung optimal entfalten kann.

Es empfiehlt sich Grünen Tee erst einmal zu probieren und zu schauen, wie man dessen Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System verträgt. Nicht jedem bekommen die im Tee enthaltenen Bitterstoffe oder das Koffein gut. Für eine ideale Wirkung des Grünen Tees, sollte dieser regelmäßig getrunken werden. Es bietet sich an, zwei bis drei Tassen Tee pro Tag zu den Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Auch hier gilt das richtige Maß zu finden, da sich eine Überdosierung auch negativ auf den Körper auswirken kann. Typische Nebenwirkungen sind unter anderem Herzklopfen, Übelkeit, Zittern oder Schwindelgefühl.

Positive Eigenschaften von grünem Tee

Grüner Tee ist eine bekannte Heilpflanze und wird schon lange wegen seiner vielfältigen positiven Eigenschaften geschätzt. Nicht nur auf den Blutdruck kann sich Grüner Tee positiv auswirken, sondern auch auf den Wasserhaushalt des Körpers, den Stoffwechsel und allgemein auf das Herz-Kreislauf-System:

  • wirkt antibakteriell und antientzündlich
  • verbessert den Stoffwechsel und kann die Verdauung anregen
  • steigert die Elastizität der Blutgefäße und reduziert die Bildung von Ablagerungen in diesen
  • wirkt entwässernd und eignet sich als Entschlackungstee
  • unterstützt die Pumpfunktion des Herzens
  • verringert das Risiko für Schlaganfälle

Welche Rolle spielt der Blutdruck?

Die sogenannte Hypertonie ist auch in Deutschland eine weit verbreitete Erkrankung, die auf Dauer gefährliche Folgen mit sich bringt. Der normale Blutdruck liegt im Bereich zwischen 120/80 und 130/85 mmHg und kann beispielsweise mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm ganz einfach selbst überprüft werden. Schwankungen sind dabei völlig normal: So ist der Druck in den Gefäßen bei sportlichen Aktivitäten etwas höher und beim Schlafen oder auch in Entspannung niedriger. Von einem zu hohen Blutdruck dagegen spricht man ab etwa 140/90 mmHg. Erst wenn ein hoher Blutdruck zum Dauerzustand wird, kann das schädliche Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.

Risikofaktoren für Bluthochdruck

In Deutschland leiden bis zu 30 Millionen Menschen an einem zu hohen Blutdruck. Die Ursache für die Entstehung der Krankheit ist häufig unklar, dennoch gibt es einige Faktoren, die eine Hypertonie begünstigen können. Dazu zählen unter anderem:

  • Ungesunder Lebensstil (Rauchen, Bewegungsmangel, kalorienreiche Kost, Alkoholkonsum)
  • Zunehmendes Alter
  • Familiäre Veranlagung
  • Hormonungleichgewicht (Wechseljahre oder Schwangerschaft)
  • Andere Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen)

Symptome und negative Folgen von zu hohem Blutdruck

Oftmals bemerken Betroffene die Erkrankung eine Zeit lang gar nicht. Dabei ist es von enormer Bedeutung gerade frühzeitig gegen Bluthochdruck zu therapieren und diesen bestenfalls sogar vorzubeugen, um Folgeschäden zu vermeiden.

Die Symptome bei Bluthochdruck reichen von Schwindelgefühl und Schlafstörungen, über Kopfschmerzen und Müdigkeit bis hin zu Nasenbluten oder Übelkeit. Schließlich kann ein zu hoher Druck in den Gefäßen diese auch nachhaltig schädigen und schlimmstenfalls zur Entstehung von Schlaganfällen oder Herzinfarkten beitragen. Deswegen ist es sinnvoll die Blutdruck-Werte selbst zu überprüfen oder von einem Arzt oder einer Ärztin kontrollieren zu lassen.

Einen zu hohen Blutdruck kann jeden treffen und die Folgen sind meist nicht nur etwas störend, sondern können den kompletten Alltag beeinträchtigen. Daher kann es sinnvoll sein, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um einem unausgeglichenen Blutdruck entgegenzuwirken. Neben einer ausgewogenen Ernährung sowie ausreichend körperlicher Betätigung können eine bis zwei Tassen Grüntee am Tag, wie beispielsweise dem Glorious Green durchaus dazu beitragen, den Blutdruck und die Gesundheit zu verbessern. Aufgrund des in der Teepflanze enthaltenen Koffeins bietet es sich an, gleich morgens mit einer Tasse purem grünem Tee erfrischt in den Tag zu starten und die Durchblutung der Gefäße zu fördern.